Freitag, 15. Februar 2008

Kondome für Jugendliche oft zu groß

Die Zeitschrift „Bravo“ ist nicht gerade dafür bekannt, ihre sexuelle Aufklärung an biblischen Prinzipien zu messen. Nun hat das dazugehörende Internetportal es geschafft, von 12.970 männlichen Lesern im Alter von 13 bis 20 Jahren zu erfahren, wie groß ihr Geschlechtsteil ist. Damit wollte sie auf die Problematik aufmerksam machen, dass für viele – nämlich rund jeden vierten Befragten – die handelsüblichen Kondome offenbar zu groß sind. Bei jedem fünften passen sogar die etwas kleineren Varianten auch nicht. Aus Sicht des Geschäftsführers der Sexualberatungsstelle „Weißes Kreuz“, Rolf Trauernicht (Ahnatal bei Kassel), sind bei der Verhütung jedoch nicht die zu großen Kondome das Problem, sondern die „Aufklärungsarbeit“ der Bravo: Sie lasse „die Verantwortlichkeit der Gestaltung der Sexualität und des Lebens vor Gott ganz außer Acht“, sagte er in einer Stellungnahme. Als Lösung dafür, dass Kondome oft nicht passen, sollte man nicht an die Industrie appellieren, andere Größen zu produzieren, sondern mit der Sexualität vor der Ehe warten. Für verheiratete Christen sei allerdings auch das Kondom „ein vertretbares Verhütungsmittel“.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Die Doppelmoral der deutschen Politiker

Heute war - wie man mglw. mitbekommen hat - die erste Lesung im Bundestag über das Stammzellgesetz. Zugegeben, für Uneingeweihte eine etwas komplizierte Geschichte, aber um es kurz zu machen: Es geht darum, ob unsere lieben netten Forscher hierzulande künftig noch mehr getötete Embryonen-Zellen für die Forschung verwenden dürfen, als bisher. Natürlich, so das hochheilige Versprechen vieler Befürworter einer Stichtags-Verschiebung oder - Aufhebung, werde das Anfang der 90er Jahre beschlossene Embryonenschutzgesetz "nicht angetastet". Braucht man aber auch nicht, wenn man es auch so untergraben kann.

Beim Mitverfolgen der Debatte heute habe ich echt gedacht, was manche Politiker wohl geraucht haben müssen, dass sie so einen Mist behaupten. Hier mal eine Zusammenstellung der gängigsten Argumente und deren Widerlegungen:

1) Es gibt heute viel zu wenig Stammzellen, an denen geforscht werden kann.
- Das ist falsch. Heute gibt es mehr verfügbare Zelllinien (21) als noch bei der Verabschiedung des Gesetzes 2002. Da war es gerade mal eine.

2) Die alten Zelllinien sind "verunreinigt".
So ein Jammer, die neuen sind es auch. Weltweit gibt es nur 2 (in Worten: zwei) sogen. xeno-freie Zelllinien.

3) Aber wir wollen doch Menschen heilen.
Können wir auch, nämlich mit ethisch unbedenklichen adulten Stammzellen, die bspw. aus der Haut gewonnen werden. Darüber gibt es weltweit rund 1.700 klinische Studien. Bei Embryonen? Fehlanzeige.

4) Die armen, kranken Menschen brauchen unsere Hilfe.
Das stimmt! Mit Forschungsgeldern in Millionenhöhe wird ihnen aber kaum geholfen. Besser wäre es, das Geld in alternative, erfolgversprechendere Forschungszweige oder konkrete Therapien zu investieren. Die meisten Betroffenen - denen Heilung versprochen wird - lehnen eine Forschung mit Embryonen ab.

So weit erstmal. Ich könnte hier noch stundenlang weiterschreiben...aber das sollte hoffentlich erstmal reichen!

Sonntag, 3. Februar 2008

Das letzte Fernbeziehungs-WE...

...ist jetzt quasi vorbei. Nicht, dass ich mit meiner Freundin bzw. Verlobten Schluss gemacht hätte. Aber dieses WE war ich das letzte mal bei ihr im Süden. Damit ist nun endlich Schluss, aus, Ende. Denn in zwei Wochen kommt sie hier in den "Norden", hat am 01. März eine neue Stelle nur 60 km von mir. Im Vergleich zu den rund 450 km die uns die vergangenen 3,5 Jahre trennten ist das ein Katzensprung.

Die künftige Situation schafft viele neue Vorteile: Spontane Treffen, einfachere Absprachen, gemeinsam Geburtstage feiern (nicht nur unsere eigenen), etc... Ich freu mich sehr dolle drauf! Wenngleich es mir auch leid tut, dass meine Liebste so viel dort unten zurücklassen muss bzw. für mich zurücklässt. Das ist echt krass und ich habe großen Respekt davor. Ich hoffe umso mehr, dass sie sich hier gut einlebt.

Vielleicht lebt ja von euch noch jmd. in einer Fernbeziehung und braucht Tipps, wie man das am Besten handelt? Sprich mich ruhig an! :-)